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Die besten Eigenschaften vereint

: Mapal


Während bei der Fräsbearbeitung bislang vorwiegend Schrumpffutter- und weniger Hydro-Dehnspannfutterlösungen als Spannmittel zum Einsatz kamen, gibt es nun einen weiteren Entwicklungserfolg: das MAPAL HighTorque Chuck – kurz HTC. Dieses neue Spannfutter wurde auf der technologischen Grundlage eines Dehnspannfutters weiterentwickelt und eignet sich u. a. hervorragend zum Fräsen. Fräsen ist nun mit hoher Haltekraft, bei sehr guter Dämpfung und einfachem Handling möglich – für optimale Resultate.

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MAPAL HighTorque Chuck bietet hervorragende Haltekräfte und sehr gute Dämpfungseigenschaften. Das neue Standardprogramm umfasst zunächst die Aufnahmen HSK-A 63 und SK 40 für Werkzeuge mit einem Schaftdurchmesser von 6 mm bis 32 mm.

MAPAL HighTorque Chuck bietet hervorragende Haltekräfte und sehr gute Dämpfungseigenschaften....

Ein neues Herstellungsverfahren ermöglicht beim MAPAL HTC eine ausgezeichnete Steifigkeit des Gesamtsystems, dass die Biegesteifigkeit eines normalen Schrumpffutters üblicher Bauart um das 1,4-fache übertrifft. Außerdem zählen ebenfalls höhere Haltekräfte, äußerst gute Dämpfungseigenschaften und eine Rundlaufgenauigkeit von < 3 µm zu den Vorteilen des HTC. Ein weiterer Pluspunkt ist das einfache Handling – es werden keine Zusatzgeräte benötigt und der Werkzeugwechsel gelingt in kurzer Zeit. Das HTC eignet sich auch für den Einsatz mit Minimalmengenschmierung, ist robust und unempfindlich gegenüber Schmutz.

Beim Fräsen von Vollnuten erfolgreich

Ein Anwendungsbeispiel macht deutlich, dass das HTC beim Fräsen von Vollnuten in C45, mit dem Vollhartmetall-Fräser OptiMill-Uni-HPC, mit einem Durchmesser von 12 mm, deutlich besser abschneidet als ein herkömmliches Schrumpffutter oder Dehnspannfutter. Das neue HighTorque Chuck erreicht hierbei eine Nuttiefe von 14 mm, bis erste Rattermarken erkennbar sind. Das Dehnspannfutter jedoch erreicht lediglich Tiefen von 8 mm und das Schrumpffutter von 4 mm. Des Weiteren erzielt das MAPAL HTC bei einem Spanndurchmesser von 20 mm ohne Probleme eine Drehmomentübertragung von 550 Nm. Zum Vergleich: Ein normales Schrumpffutter mit gleichem Durchmesser erreicht einen Wert von 450 Nm.

Ergebnis der höheren Drehmomentübertragung sind beachtliche Fräsgeschwindigkeiten und in Folge dessen kürzere Bearbeitungszeiten. Zusätzlich werden durch die hohe Dämpfung Ausbrüche an der Werkzeugschneide verhindert, womit eine
bessere Oberflächengüte am Bauteil, höhere Standzeiten und eine Schonung der Maschinenspindel resultiert.

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