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Fertigung mit PEPS

: STAMA


Auf der AMB 2010 präsentiert STAMA mit der neuen 33er-Baureihe und der 2. Generation der MT-TANDEM-Zentren zukunftsorientierte Innovationen, die aufzeigen, was notwendig ist, um den verschärften Forderungen des Marktes nach kürzeren Produktionszeiten und niedrigeren Stückkosten wirksam und nachhaltig Rechnung zu tragen. Das Wie zeigen die neuen Fertigungslösungen unter dem Aspekt der “Performance Efficiency Per Square Meter”, kurz PEPS.

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Die neue 33er-Baureihe – MC 533/TWIN mit integrierter Automation.

Die neue 33er-Baureihe – MC 533/TWIN mit integrierter Automation.

Mehr Leistung auf weniger Fläche, mehr Dynamik, mehr Fräskraft und mehr Flexibilität für wechselnde Anforderungen – das sind die herausragenden Attribute der neuen 33er-Baureihe. Sie macht schon auf den ersten Blick einen imposanten Eindruck. Das Design signalisiert hohe Stabilität und großes Leistungsvermögen. Der Flächenbedarf inkl. Peripherie zur Vorgängerbaureihe ist mit 16 m² um gut 40 Prozent geringer – bei gleichbleibenden Verfahrwegen von X/Y/Z mit 640/400/400 mm.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte Automation des BAZ: Über ein Greifersystem kann das Werkstückhandling, in Verbindung mit z. B. einem Palettenpool, flexibel und ohne Schnittstellenprobleme in den Prozess eingebunden werden – wahlweise links oder rechts vom Zentrum.

Die neue 33er-Baureihe gibt es in mehreren Varianten, von denen zwei auf dem Messestand von STAMA unter Span zeigen, was sie können: Als Bearbeitungszentrum MC 533 und auch als Fräs-Dreh-Zentrum MC 833/MT (und das jeweils als Single bzw. TWIN). Das Werkzeugmagazin fasst beachtliche 72 Standardplätze, wobei man auf ca. 4 m², die das Zusatzmagazin in Regalbauweise benötigt, bis zu 196 weitere Werkzeuge bereitstellen kann. Eine weitere Innovation ist, dass die notwendige Peripherie wie Späneförderer, Hydraulikaggregate und sonstige Komponenten Platz sparend und servicefreundlich in die neue 33er-Baureihe eingebettet wurde.

Der 4-Spindler und das 180°-Schwenktisch-Zentrum – beide haben PEPS

Dass ein Schwenktisch-Zentrum (vorne laden, hinten
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MC 531/TWIN²: Vier Fertigteile pro Arbeitszyklus – alle 29 Sekunden ein Fertigteil, komplett 5-achsig in einer Aufspannung fertig bearbeitet.

MC 531/TWIN²: Vier Fertigteile pro Arbeitszyklus – alle 29 Sekunden ein Fertigteil,...

bearbeiten) die Nebenzeiten quasi halbiert und als TWIN-Zentrum die Ausbringung nahezu verdoppelt, sind bekannte Tatsachen. Die kompakte Bauweise, die bei der MC 326/TWIN mit nur knapp 10 m² Stellfläche auskommt, sorgt für hohe Leistungseffizienz – sprich PEPS – auf kleinem Raum. Und mit dem 2 plus 4-Konzept, also mit zwei Arbeitsspindeln, das in einem Arbeitszyklus vier Werkstücke 3-, 4- oder 5-achsig bearbeitet, erreicht man einen Stückkostenvorteil von 30 Prozent

Anders, als man denken könnte, ist der 4-Spindler keine Sondermaschine, sondern Bestandteil des Standard-Programms der STAMA-BAZ: Die hohe Leistungseffizienz bei den 4-Spindlern beweist sich dadurch, dass man in einem Arbeitszyklus vier Fertigteile produziert und die Ausbringung pro Stellfläche mehr als doppelt so hoch ist, als die einer zweispindligen Lösung.

Mit einer kürzlich ausgelieferten Turnkey-Lösung werden laut STAMA auf einem automatisierten 4-Spindler pro Arbeitszyklus inkl. Be- und Entladen vier Getriebeteile mit insgesamt fünf Werkzeugwechseln und 37 Operationen in nur 116 Sekunden gefertigt – also alle 29 Sekunden ein Fertigteil. Die Jahresproduktion liegt bei 500.000 Stück – das ist PEPS mit TWIN-Power hoch zwei.

Die 2. Generation der MT-TANDEM-Zentren hat auf der AMB Premiere

STAMA hat mit der Entwicklung der MT-Technologie sowohl das leistungsstarke Fräsen als auch das vollwertige Drehen in einem Bearbeitungszentrum
vereint. 2007 wurde das erste STAMA-Fräs-Dreh-Zentrum MC 726/MT-2C mit TANDEM-Konzept auf der EMO Hannover vorgestellt. Auf der diesjährigen AMB hat nun die zweite Generation der MT-TANDEM-Zentren Premiere. Auch hier war STAMAs neue Definition von Leistungseffizienz pro Stellfläche “PEPS“der Initialgedanke für die innovativen Neuerungen: Die neue Generation der MT-TANDEM ist dynamischer und kompakter als das Original.

Die Reduzierung der Grundfläche beträgt an die 30 Prozent, wobei die Verfahrwege der 26er-Klasse für eine ideale Bearbeitung von der Stange angepasst wurden. Optimale Dämpfungseigenschaften und damit hohe Stabilität wird durch ein Mineralgussmaschinenbett gewährleistet. Die Werkstück-Zu- und Abfuhr ist über den Stangenlader und das integrierte Abfuhrband automatisert. Die je zwei Fräs- und Drehspindeln einer MT-TANDEM kommen aus dem STAMA-eigenen Spindelbau und fräsen mit bis zu 20000 min-1 respektive drehen mit bis zu 5000 min-1 bei Drehmomenten von bis zu 200/180 Nm – fertigungstechnisch höchsten Ansprüchen genügend.
Die neue 33er-Baureihe – MC 533/TWIN mit integrierter Automation.
MC 531/TWIN²: Vier Fertigteile pro Arbeitszyklus – alle 29 Sekunden ein Fertigteil, komplett 5-achsig in einer Aufspannung fertig bearbeitet.


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Bearbeitungszentren allgemein, Lademagazine, Special AMB

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