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Festo

: Festo


Festo Österreich ist Marktführer in der Automation mit Pneumatik und Elektronik sowie der technischen Aus- und Weiterbildung. Mit 30.000 Katalogprodukten in einigen hunderttausend Varianten und kundenspezifischen Lösungen ist Festo der Partner für die Industrie- und Prozessautomation. Festo investiert über 8 % seines jährlichen Umsatzes in die Entwicklung praxisorientierter Innovationen. Das unabhängige Familienunternehmen kommt seiner gesellschaftlichen Verantwortung im Bildungsbereich durch Projekte wie dem Bildungsfonds oder der Vergabe von Experimentierboxen an Schulen aktiv nach.

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In 176 Ländern weltweit steht Festo für Innovation und Technologie – so u. a. bei Industrie 4.0. Festo betrachtet den Wandel in der Produktion ganzheitlich aus unterschiedlichen Perspektiven und bezieht neben der Technologie auch weitere Schwerpunkte wie die Interaktion zwischen Mensch und Technik und das Thema Ausbildung und Qualifizierung ein.

Die virtuelle Fabrik

In der Produktion der Zukunft werden von Produktionsanlagen und ganzen Fabriken digitale Abbilder existieren. Aus den CAD-Daten von Fertigungsstraßen und Maschinen, den Produktionsdaten und Energieströmen entsteht am Rechner so ein Gesamtbild, das zur Planung neuer Prozesse und Arbeitsabläufe, aber auch zur virtuellen Inbetriebnahme von Anlagen genutzt werden kann.

Die Inbetriebnahme von Produktionsstraßen – ein bislang aufwändiger Prozess, der hohe Kosten verursacht – lässt sich durch die virtuelle Inbetriebnahme deutlich vereinfachen. So können unbeabsichtigte Kollisionen im Voraus vermieden, Taktzeiten, Umrüstungen und Prozesse optimiert und Steuerungsabläufe teilweise aus den vorliegenden Daten automatisch programmiert werden.

Auch Testszenarien lassen sich generieren, um z. B. Fehler im Bewegungsablauf oder der Programmierung und deren Auswirkungen zu simulieren. Dadurch reduziert sich der Aufwand für die Inbetriebnahme
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Firmenzentrale in Wien.

Firmenzentrale in Wien.

und der Sicherheitsstandard im Betrieb erhöht sich.

Produktionssysteme bauen künftig auf autonom funktionierenden, mechatronischen Baugruppen auf. Sie werden auch als intelligente Komponenten bezeichnet. Die Datenverarbeitung findet zunehmend dezentral statt und immer mehr Funktionen werden direkt auf den Baugruppen integriert. Sie vernetzen, organisieren und konfigurieren sich selbst, um so Aufträge der übergeordneten Steuerungsebene zu übernehmen.

Industrie 4.0-fähige Komponenten zeichnen sich durch die „4-i-Eigenschaften“ aus: intuitiv, intelligent, internetfähig und integrierend.

Als Innovationsführer setzt Festo seit vielen Jahren Impulse für die Fabrik- und Prozessautomation und bietet ein breites Produktportfolio für die Antriebs- und Steuerungstechnik. Daher nutzt Festo intelligente Komponenten, um das Engineering bei der Konfiguration, der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb von Anlagen zu erleichtern und zu beschleunigen.

Mensch-Maschine-Interaktion

Mit einem Roboter Hand in Hand arbeiten, komplexe Anlagen mit Smartphone oder Tablet-PC steuern: In der Produktion von morgen ist die direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine alltäglich. Neben der einfachen
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und intuitiven Bedienung ist vor allem die Sicherheit ein zentraler Aspekt – der Mensch darf keinesfalls von der Maschine verletzt werden.

Maschinen und Roboter mit umfassenden Sicherungssystemen und entsprechender Sensorik machen dies künftig möglich – Mensch und Maschine können sich im gleichen Arbeitsraum bewegen und ohne Schutzkäfig zusammenarbeiten.

Ein Beispiel dafür ist der in Scharnhausen eingesetzte Montageroboter, der von Festo in enger Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft entwickelt wurde. Er ist einer der wenigen Roboter in Deutschland, der ohne Sicherheitseinhausung neben Menschen arbeiten darf, und entlastet seine menschlichen Kollegen in der Ventilmontage bei monotonen, ergonomisch einseitigen Aufgaben. Sensoren überwachen seine Bewegungen: Sobald ihm ein Mitarbeiter zu nahe kommt, hält er komplett an.

Technologiefabrik Scharnhausen

Die Technologiefabrik Scharnhausen ist ein entscheidender Impulsgeber für die Automation der Zukunft und das führende Werk von Festo für die Produktion von Ventilen, Ventilinseln und Elektronik. Produktive und energieeffiziente Prozesse, höchste Qualität der Produkte und eine ausgeprägte Kundenorientierung sowie eine nachhaltige und umweltbewusste Fertigung zeichnen die Fabrik aus.

ZUSAMMEN.WIRKEN ist der Leitsatz der Technologiefabrik
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Als Innovationsführer setzt Festo seit vielen Jahren Impulse für die Fabrik- und Prozessautomation und bietet ein breites Produktportfolio für die Antriebs- und Steuerungstechnik.

Als Innovationsführer setzt Festo seit vielen Jahren Impulse für die Fabrik-...

Scharnhausen: Bereichsübergreifende Kooperation und enge Abstimmung werden großgeschrieben. Das zeigte sich bereits in der Planungsphase, in der Mitarbeiter aus Einkauf, Entwicklung, IT, Logistik, Produktion und Personalwesen zusammenarbeiteten und die komplexe Fabrikarchitektur innerhalb kürzester Zeit entwarfen und verwirklichten. Die zentralen Lage und die hervorragende Infrastruktur sorgen für eine optimale Vernetzung des Werks mit dem Hauptsitz von Festo, dem Lebensumfeld der Mitarbeiter und den Kunden weltweit.

Industrie 4.0 in der Praxis

Mit der neuen Fabrik begegnet Festo aktuellen Herausforderungen wie Industrie 4.0 und dem globalen Wettbewerb. Viele Aspekte von Industrie 4.0 sind in der Technologiefabrik bereits Realität. Zum Beispiel kooperieren Mitarbeiter in sicherer Interaktion mit einem flexiblen Roboter, der ergonomisch ungünstige Montageaufgaben übernimmt. Ein gesamtheitliches Energietransparenzsystem macht künftig alle Energieströme und -verbräuche in der Fabrik nachvollziehbar. Und für die Instandhalter stellt neben ihren Werkzeugen das Tablet das vornehmliche Arbeitsgerät
dar: Mit Hilfe einer App können sie Störungen von Maschinen schnellstmöglich und direkt vor Ort erkennen und beheben.

Mensch im Mittelpunkt

Der wichtigste Erfolgsfaktor für die Wertschöpfung in der Fertigung der Zukunft ist für Festo jedoch nach wie vor der Mensch: Die Mitarbeiter von Festo sind für den Wandel in der Produktionswelt motiviert, sensibilisiert und entsprechend qualifiziert. Dazu trägt auch die in das Werk integrierte Lernfabrik bei, in der sich Mitarbeiter praxisnah weiterbilden.

Kurzprofil:

Gründung: 1925 (1959 Festo Österreich)

Produktpalette: Komponenten und Systeme für die Industrie- und Prozessautomation, Technische Aus- und Weiterbildung, Lernsysteme, Trainings und Industrieconsulting

Mitarbeiter: rund 130 in Österreich (18.700 weltweit)

Firmenzentrale in Wien.
Als Innovationsführer setzt Festo seit vielen Jahren Impulse für die Fabrik- und Prozessautomation und bietet ein breites Produktportfolio für die Antriebs- und Steuerungstechnik.
Die Mitarbeiter von Festo sind für den Wandel in der Produktionswelt motiviert, sensibilisiert und entsprechend qualifiziert.
Dazu trägt auch die in das Werk integrierte Lernfabrik bei, in der sich Mitarbeiter praxisnah weiterbilden.
Die Technologiefabrik Scharnhausen ist ein entscheidender Impulsgeber für die Automation der Zukunft und das führende Werk von Festo für die Produktion von Ventilen, Ventilinseln und Elektronik.


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