Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Große Bauteile 5-achsig bearbeiten

: TRIAG


Mehrfachaufspannung erhöht nicht nur bei kleinen, sondern auch bei größeren Werkstücken die Produktivität. Damit Fertigungsbetriebe von diesem Vorteil auch bei der 5-Achs-Bearbeitung profitieren können, hat die Triag zwei zusätzliche Varianten ihres Spannsystems Sputnik entwickelt.

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe197/12484/web/TRIAG_Sputnik-3_0124-HQ.jpg
Spannpyramide des 5-Achs-Spannsystems Sputnik III mit modular aufgebauten Zentrischspannern von Triag International.

Spannpyramide des 5-Achs-Spannsystems Sputnik III mit modular aufgebauten Zentrischspannern...

Diese bestehen aus modularen, achteckigen Spannturmelementen mit oben aufgesetzter Pyramide. Beispielsweise bei der Variante Sputnik II können darauf Zentrischspanner MCZ100L50 aufgebaut werden. Sie öffnen bei 20 mm Spannbereich bis zu 120 mm. Bauteile halten sie mit bis zu 1.600 daN Spannkraft. Speziell für größere Werkstücke steht die Variante Sputnik III zur Verfügung. Besonders vorteilhaft zum Bearbeiten labiler Werkstücke sowie zum hochproduktiven Fräsen ist ihre stabile, gut dämpfende Pyramide aus Stahl in Kombination mit Mineralguss. Sie befindet sich auf einer zwölfeckigen Trägerplatte mit 670 mm Flugkreisdurchmesser. Die drei aufgesetzten Zentrischspanner mit wahlweise 140, 160, 180 oder 200 mm langen Gehäusen halten Werkstücke mit 2.100 daN Spannkraft. Bei 30 mm Spannweg bieten sie maximal 180 mm Backenöffnung.

Modular aufgebaut

Wie alle Spannsysteme von Triag sind die 5-Achs-Spanner Sputnik III durchgängig modular aufgebaut. Die Pyramiden können mit mehreren Spannturmmodulen kombiniert werden. Derart lassen sich wahlweise 4, 8 oder 12 Zentrischspanner aufbauen. Diese wiederum können mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher, weicher oder gehärteter Präge-, Stufen- und Universalbacken ausgerüstet werden, die sich einfach und schnell wechseln lassen. Das sorgt für hohe Flexibilität zum produktiven 5-Achs-Bearbeiten beispielsweise in der Lohnfertigung mit häufig wechselnden Werkstücken.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Werkstückspannung, Großteilebearbeitung

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Fertigungstechnik/Ausgabe231/16304/web/Meusburger_Norman_Jussel_2.jpgInnovative Normalien heben Wettbewerbsfähigkeit im Werkzeugbau: Werkzeugbauer noch besser unterstützt
Meusburger nutzte die Werkzeug- und Formenbautage in Bregenz unter anderem auch dazu, neue Produkte erstmals vorzustellen. Das Neuheitenprogramm umfasst zahlreiche Innovationen auf allen Gebieten, auf denen der Vorarlberger Normalienhersteller tätig ist. Wie Formen- und Werkzeugbauern von diesen durch bessere Wettbewerbsfähigkeit profitieren können, erläuterte uns Norman Jussel, Produktmanager Formenbau bei Meusburger, während der gelungenen Kundenveranstaltung. Das Gespräch führte Ing. Peter Kemptner, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren