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Millturn in Serie

: WFL


Bereits zur EMO 2005 präsentierte WFL die M35, die verbesserte Nachfolge-Maschine zur M30. Auf der Metav in München ist die neue und kleinste MILLTURN Mit der M35 will der Linzer Maschinenbauer den Markt der Klein- und Kleinstteilfertigung kräftig durchmischen, da diese als erste MILLTURN als „Standardmaschine“ angeboten wird.

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Die neue M35: Wellen-, und Futterteile bis zu einem Drehdurchmesser von 420mm und einer Länge von 2000mm werden mit einer 165Nm und 20kW Fräseinheit µ-genau gefertigt.

Die neue M35: Wellen-, und Futterteile bis zu einem Drehdurchmesser von 420mm...

Wellen-, und Futterteile bis zu einem Drehdurchmesser von 420 mm und einer Länge von 2000 mm werden mit einer 165 Nm und 20 kW Fräseinheit µ-genau gefertigt. Der untere Scheibenrevolver der bis zu 12 angetriebene, radial angeordnete Werkzeuge fassen kann, ermöglicht in der Gegenspindelvariante eine 6-Seitenbearbeitung in einem Arbeitsgang. Somit bestätigt WFL damit auch für Futter- und Wellenteile bis zu einem Durchmesser von 420 mm die Kompetenz in der Komplettbearbeitung.

Einmal spannen – komplett bearbeiten

MILLTURN Dreh-Bohr-Fräszentren mit serienmäßiger B, C, X, Y und Z-Achse ermöglichen dank Multifunktionalität die Komplettbearbeitung präziser und komplexer Werkstücke. Es kann ein breites Werkstückspektrum mit einem Minimum an Aufspannungen in einer einzigen Maschine komplett bearbeitet und vermessen werden.
Die temperaturstabilisierte Dreh-Bohr-Fräseinheit ermöglicht dank B-Achse sämtliche Bearbeitungen und Messoperationen in jedem Winkel zum Werkstück. MILLTURNs verkörpern die Kombination einer Drehmaschine, eines 5-Achsen-Bearbeitungszentrums und einer 3-D-Messmaschine. Im Drehbetrieb wird der Werkzeugträger indexiert und hydraulisch geklemmt, sodass auch bei schweren Schnitten oder eventuellen Kollisionen die Spindellager vor Schäden geschützt werden. Für schwere Schruppschnitte beim Drehen wie auch beim Fräsen ist die B-Achse zusätzlich alle 2,5 ° indexierbar.
Die zentrale Kühlmittelzufuhr durch die Spindel mit bis zu 80 bar
erlaubt den Einsatz von Einlippenbohrern. Über eine externe Kühlmittelversorgung können auch Ejektorbohrer mit ausreichenden Kühlmittelmengen versorgt werden.
Die Verwendung von linearen Wegmess-Systemen in der X-Achse, der Y-Achse und der Z-Achse (optional) erlauben auch die Verwendung der MILLTURNs als Messmaschine, mit der nicht nur Werkzeugkorrekturen durchgeführt werden, sondern auch das Maschinenkoordinatensystem dem aktuellen Werkstückkoordinatensystem angeglichen wird.

B-Achse

Die B-Achse ermöglicht neben dem Fertigen von schrägen Flächen und Bohrungen auch das Drehen komplexer Konturen in einem Zug. Durch Schwenken der B-Achse unter Schnitt wird der Spanwinkel konstant gehalten und auch komplexe Konturen können mit einem Werkzeug unterbrechungsfrei gedreht werden. Die Programmierung der B-Achse in 0,001°-Schritten garantiert sowohl bei der Bearbeitung als auch beim Messen höchste Genauigkeiten. Ein weiterer Vorteil der aktiven B-Achse ist die Möglichkeit ein Werkzeug in schwer zugängliche Werkstückbereiche „einzufädeln“. Durch die Interpolation von bis zu 5 Achsen können alle geometrischen Konturen bearbeitet werden.

Durch die Schrägbettkonstruktion wird der Abstand der Führungsbahnen aller Schlitten zur Drehmitte minimiert. Die Bauhöhe des Reitstocks, Lünettenhalters und des Kreuzschlittens fällt daher kurz und stabil aus. Gleichzeitig wurde auf einen breiten Abstand zwischen den großdimensionierten Führungsleisten geachtet. Daraus ergeben sich optimale Stabilität, höchste Bahngenauigkeit über die gesamte Arbeitsraumlänge sowie geringste Lageveränderungen durch thermische oder mechanische Einflüsse.


Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

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