Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Modernes Maschinenkonzept

: PAMA


Pama, in Österreich durch Metzler vertreten, machte in den letzten Jahren immer wieder durch innovative technische Lösungen auf sich aufmerksam und bringt zur EMO 2017 nun eine komplett neue Maschinenbaureihe auf den Markt: das Vertikal-Bearbeitungszentrum in Portalbauweise SPEEDMAT VM-T. Die Maschine wird in vier Baugrößen mit 1.500 bis 2.600 mm zwischen den Ständern angeboten.

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe199/13487/web/Speedmat_VM-T.jpg
Das neue Vertikal-Bearbeitungszentrum SPEEDMAT VM-T von Pama mit integriertem Karusselldrehtisch.

Das neue Vertikal-Bearbeitungszentrum SPEEDMAT VM-T von Pama mit integriertem...

Die Tischbelastung variiert von 4 bis 10 t – die B-Achse des Tisches ist mit einer hydrostatischen Führung versehen. Optional kann die Maschine auch mit einem Karussell-Drehtisch ausgerüstet werden. In diesem Fall erfolgt der Tischantrieb über einen integrierten Torque-Motor, die B-Achse ist dann mit einer kombinierten Rollen-Hydrostatik-Führung ausgeführt (Pama-Patent). Damit werden Tischdrehzahlen bis 350 U/min erreicht, ohne Einschränkungen bei der Fräsbearbeitung hinnehmen zu müssen.

Das Bearbeitungszentrum kann wahlweise ohne Palettenwechsel betrieben oder mit zwei bis sechs Paletten erweitert werden. Auch eine Ausbaustufe als flexibles Fertigungssystem mit bis zu 20 Paletten ist möglich.

Aufgrund des oben liegenden Querbalkens präsentiert sich die Maschine mit einer guten Dynamik – Eilgänge in den Linearachsen bis 50 m/min und Beschleunigungen bis 3 m/s² gehören so zur Standardausführung. Eine Besonderheit der Maschine ist der kontinuierlich schwenkbare, thermostabilisierte HV-Fräskopf. Der Kopf kann wahlweise mit mechanischem Antrieb für hohe Drehmomente (780 Nm) oder Elektrospindel für hohe Drehzahlen (14.000 U/min) ausgerüstet werden.

Industrie 4.0-Gedanken

Dem Industrie 4.0-Gedanken trägt Pama mit dieser Maschine gleich an mehreren Stellen Rechnung. So erhält die Maschine das neue 24-Zoll Touch-Screen SmartP Bedienpanel. Die über Apps frei wählbare Anordnung unterschiedlicher Bedienoberflächen (klassischer Steuerungsbildschirm, Windows-Oberfläche, Arbeitsraum-Kamera etc.) gestattet eine umfassende Integration verschiedener, für den Maschinenbediener wichtiger Anwendungsbereiche. Ein bedeutendes
Merkmal in puncto Sicherheit sind die personalisierten RFID-Keys von Pama. Über diese können u. a. für jeden Maschinenbediener Zugriffsberechtigungen für Betriebsarten vergeben werden. Zu den weiteren Funktionen dieses multifunktionalen Bedienpanels zählen u. a. die Möglichkeit des Online-Zugriffs auf alle Maschinenhandbücher, Anzeige des Bildschirms einer Arbeitsraumkamera mit Zoom- und Schwenkfunktionen sowie die Möglichkeit des Abrufs von Zusatzinformationen wie beispielsweise Werkzeugkataloge und -skizzen.



Die Bedientafel ist offen programmiert und kann mit den Produktionssystemen des Unternehmens vernetzt werden. Im Rahmen von Industrie 4.0 können alle Pama-Maschinen bereits jetzt zur Übermittlung mit einer Cloud vernetzt werden. Eine selektive und intelligente Analyse der Maschinendaten seitens des Kundenservice von Pama ist so jederzeit möglich. Auf diese Weise gewährleistet Pama bei Störungen eine schnelle Diagnose und Vorschläge für vorbeugende Wartungsmaßnahmen.

Halle 13, Stand B02


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Vertikal-Bearbeitungszentren, Großteilebearbeitung, EMO

QR code

Special EMO

emo-2017_content_image_position_right_left.jpg Auf der diesjährigen EMO in Hannover werden wieder Innovationen und Trends im Bereich der Metallbearbeitung vorgestellt. Diese internationale Weltleitmesse der Metallbearbeitung findet vom 18. bis 23. September 2017 unter dem Slogan "Connecting systems for intelligent production" statt.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe201/14646/web/Marco_Kern.jpgInterview mit Marco Kern, besten Europäer im Bereich CNC-Drehen bei den WorldSkills 2017
x-technik konnte mit Marco Kern, dem besten Europäer im Bereich CNC-Drehen, über die WorldSkills, die intensive Vorbereitungsphase sowie die größten Herausforderungen des besonderen Projekts sprechen.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren