Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Super Multitasking Maschinen und Smart Factory

: Okuma


Der CNC-Komplettanbieter Okuma – in Österreich vertreten durch precisa – wird auf der EMO Hannover seine neuesten Werkzeugmaschinen und Bearbeitungslösungen für mehr Konnektivität und Produktivität ausstellen. Unter den16 Maschinen finden sich acht Europapremieren, darunter die Super Multitasking Maschinen der LASER EX Serie für Dreh- und Fräsoperationen, Laserhärten und Additive Fertigung. Zudem stellt Okuma sogenannte Smart Factory Applikationen sowie innovative Automatisierungstechnologien vor, die ein erhebliches Maß an Effizienz in einer Industrie 4.0 basierten Fertigung erwirken.

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe199/13554/web/mu-6300v_laser_ex.jpg
Die Okuma MU-6300V LASER EX erlaubt Dreh-, Fräs- und Schleifbearbeitungen sowie Laserauftragsschweißen und Wärmebehandlung. (Bilder: Okuma)

Die Okuma MU-6300V LASER EX erlaubt Dreh-, Fräs- und Schleifbearbeitungen sowie...

Das vertikale 5-Achsen Bearbeitungszentrum MU-6300V LASER EX fräst, dreht, schleift und ermöglicht Laserauftragsschweißen („Laser Metal Deposition“ – LMD) sowie Wärmebehandlung für Werkstücke unterschiedlichster Größe und Form. Das Härten an der Maschine ist schneller und verursacht weit weniger Verformungen als konventionelle Verfahren, was für maßgeblich mehr Genauigkeit und einen höheren Durchsatz sorgt. Auch bei einer längeren Prozessdauer gewährleistet der hochwertige Trumpf Scheibenlaser stabile Laser-Bearbeitung für hochauflösende Additive Fertigung.



Die Dreh-/Fräszentren der MULTUS Serie von Okuma stehen für Präzision. Die MULTUS U5000 wurde für die leistungsintensive Zerspanung bei geringen Spindelgeschwindigkeiten entwickelt. Das extrem hohe Drehmoment maximiert die Effizienz in der Fertigung. Die Multitasking Maschine ist prädestiniert für mittlere und große Werkstücke sowie schwer zerspanbare Materialien wie Titan und Inconel. Auch das Feinschleifen zählt zu den vielen Features des neuen Modells. Die MULTUS U5000 LASER EX ermöglicht zusätzlich Laserbearbeitungen vom Auftragen von Schutzschichten bis zum Laserauftragsschweißen. Auf der EMO wird Okuma das lasergestützte Härten an der Maschine demonstrieren.

Mit dem vertikalen 5-Achsen Bearbeitungszentrum MU-S600V ermöglicht Okuma 5-Seiten Bearbeitung auf kleinstem Raum. Bei einer Breite von 1.400 mm bearbeitet die Maschine Werkstücke mit bis zu 600 mm Durchmesser. Um ein hohes Maß an Automatisierung zu gewährleisten, können mehrere Modelle des Typs zu einer kompakten Fertigungslinie verbunden werden.
/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe199/13554/web/multus_u5000.jpg
Die MULTUS U5000 ist prädestiniert für leistungsstarke Zerspanung und auch in der LASER EX Version für Super-Multitasking verfügbar.

Die MULTUS U5000 ist prädestiniert für leistungsstarke Zerspanung und auch...

Durch den automatisierten Transfer eines Werkstücks von einer Maschine zur nächsten lassen sich Stillstandzeiten zwischen einzelnen Bearbeitungsschritten reduzieren. Die Linienanordnung ist leicht anpassbar, um auf veränderte Produktionsformate oder Vorlaufzeiten zu reagieren. Auf der EMO wird Okuma zwei in einer vollautomatisierten Zelle verbundene MU-S600V mit Vision System und Be- und Entladeroboter zeigen.

Weitreichendes Smart Factory Know-how

Intelligente Maschinen sind eine Komponente im IoT-Konzept von Okuma. Die Erkenntnisse aus der Inbetriebnahme von nunmehr zwei IoT-gestützten „Dream Site“ Fabriken im Japanischen Hauptquartier macht der Komplettanbieter nun auch Kunden zugänglich. Angetrieben von der neuesten, mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Steuerungsgeneration erlauben die Smart Factory Solutions des Herstellers die vollständige Kontrolle über den gesamten Planungs- und Fertigungsprozess, um einem hohen Produktmix und kürzeren Lieferzeiten zu begegnen.

Der Okuma Machine Status Monitor verbindet nicht bloß Maschinen miteinander sondern auch Fertigungsstätten auf der ganzen Welt und zeigt zu jedem Zeitpunkt ihre Verfügbarkeit an. Die Applikation visualisiert zudem den Maschinenstatus und sammelt, speichert und verarbeitet in Echtzeit Big Data wie z. B. Betriebsberichte oder die Alarmhistorie. Auf dieser Basis lassen sich Prozesse kontinuierlich optimieren. Die webbasierte Benutzeroberfläche kann von überall und von jedem Endgerät eingesehen werden – auch vom Smartphone. Auf der EMO wird
Okuma seine ausgestellten Maschinen in einem Netzwerk verbinden und die Möglichkeiten von Smart Factory Solutions demonstrieren.

Umfassendes Produktportfolio

Weitere Europapremieren sind die kompakte MULTUS B250II mit dem laut Hersteller größten Y-Achsen-Verfahrweg ihrer Klasse, die platzsparende Schleifmaschine GA26W mit einem NC-gesteuerten Reitstock für mehr Effizienz und die Drehmaschinen V920EX, GENOS L2000 und GENOS L3000. Bei letzterer handelt es sich um ein Hochleistungsdrehzentrum mit einer integralen Spindel und einem NC-gesteuerten Reitstock.

Die MU-10000H ist nicht nur das größte EMO-Ausstellungsstück von Okuma, sondern auch das größte 5-Achs-Bearbeitungszentrum des Herstellers. Mit der Fähigkeit zur Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und ihrem hohen Drehmoment wird die Maschine größten Ansprüchen bei der Bearbeitung von Titan und nickelbasierten Legierungen gerecht.

Halle 27, Stand D20

Die Okuma MU-6300V LASER EX erlaubt Dreh-, Fräs- und Schleifbearbeitungen sowie Laserauftragsschweißen und Wärmebehandlung. (Bilder: Okuma)
Die MULTUS U5000 ist prädestiniert für leistungsstarke Zerspanung und auch in der LASER EX Version für Super-Multitasking verfügbar.
In einer Fertigungslinie zusammengeschlossen ermöglicht die MU-S600V den unbemannten Werkstück-Transfer von einer Maschine zur nächsten.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Bearbeitungszentren, Komplettbearbeitung, EMO

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Fertigungstechnik/Ausgabe229/15628/web/PR18-03InterviewLC50-DIGILOG1.jpgZukunftsweisendes Lasermesssystem
In der Entwicklung der LaserControl DIGILOG Baureihe steckt das Know-how aus über 30 Jahren Erfahrung in der Lasermesstechnik für Werkzeugmaschinen. Wolfgang Reiser, Technischer Leiter Bereich Messkomponenten bei Blum-Novotest, erläutert im Interview, wie mit dem LC50-DIGILOG eine bewährte Technologie auf ein neues Level gehoben werden konnte und was das Besondere an diesem System ist.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren