Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


INTEGREX der nächsten Generation

: Mazak


Die EMO 2019 bot die Bühne für die Markteinführung von Yamazaki Mazaks neuer Multi-Funktions-Maschinenserie INTEGREX i-H, deren Maschinen mit ihren verbesserten Funktionen dem Trend hin zu immer stärkerer Automatisierung Rechnung tragen.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe282/19785/web/INTEGREX_i-450H_ST.jpg
Die neue INTEGREX i-450H ST von Mazak – dies ist nur eine von einer ganzen Reihe an Multi-Funktions-Maschinen, die mit ihren verbesserten Funktionen dem Trend hin zu immer stärkerer Automatisierung Rechnung tragen.

Die neue INTEGREX i-450H ST von Mazak – dies ist nur eine von einer ganzen...

Die neue Maschinenreihe i-H ist die Nachfolgereihe der überaus erfolgreichen INTEGREX i-Serie und wurde auf der EMO durch zwei neue Maschinenmodelle repräsentiert, die jeweils mit Mazaks neuer SmoothAi-Steuerung ausgestattet sind. Diese Steuerung basiert auf künstlicher Intelligenz und verfügt über integrierte Lernfähigkeiten, die auf die stetige Verbesserung der Maschinenleistung abzielen.

Zwei Modelle zum Start

Für die Multi-Tasking-Kompaktklasse wurde die INTEGREX i-200H ST entwickelt. Es handelt sich hierbei um ein Maschinenmodell mit 8"-Spannfutter und einem Y-Achsen-Verfahrweg von 210 mm, das nicht nur mit einem max. Schwingdurchmesser von Ø 600 mm, sondern auch mit Höchstdrehzahlen von jeweils 5.000 min-1 an Haupt- und 2. Spindel zu überzeugen weiß. Das größere Modell INTEGREX i-450H hingegen verfügt über ein 12"-Spannfutter und einen mit 300 mm vergrößerten Y-Achsen-Verfahrweg. Sie eignet sich zur Bearbeitung auch großer Werkstücke bis Ø 670 mm und ist mit einer kraftvollen 37 kW Hauptspindel mit 3.300 min-1 und einer 2. Spindel mit einer max. Drehzahl von 4.000 min-1 ausgestattet. Beide Maschinenmodelle sind mit einer B-Achse mit einem Drehbereich von 240° für uneingeschränkte Konturbearbeitung sowie mit der neuen 12.000 min-1 Kompaktfrässpindel ausgerüstet, die auf größtmögliche Arbeitsleistung innerhalb des Arbeitsbereichs abzielen.

Einfach zu automatisieren

Ein ganz wesentlicher Aspekt des neuen Maschinenkonzepts ist die Berücksichtigung des zunehmenden Automatisierungsbedarfs der heutigen Zeit. Die neuen Modelle sind mit gerade verlaufender Front ausgelegt, während das
Werkzeugmagazin jetzt hinten angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein verbesserter Zugang für vorn an der Maschine angeordnete Werksautomatisierungssysteme, insbesondere für Gelenkroboter, die verschiedenste Aufgaben durchführen können. Gleichzeitig hat der Bediener ungehinderten Zugang zum Arbeitsraum. Das an der Rückseite angeordnete Werkzeugmagazin für 38 Werkzeuge hält die Aufstellmaße der Maschine so gering wie möglich, kann bei Bedarf aber auch auf die Unterbringung von 74, 112, 157 oder 277 Werkzeugen umgerüstet werden.

In der Ausstattungsvariante ST verfügen die Maschinen über einen neu konzipierten unteren Revolver, der die Multifunktionalität der INTEGREX noch einmal verbessert und dabei die Produktivität steigert und die Zykluszeiten optimiert. Der untere Revolver in neuartiger symmetrisch gegenübergestellter Parallelanordnung ist mit 12 Werkzeugaufnahmen größer als an Vorgängermodellen und verfügt zudem über verbesserte Leistungskennwerte von 10.000 min-1 und 7,5 kW speziell für Fräsarbeiten.

Flexible Automatisierungszellen

Die Einbindung in Automatisierungssysteme ist mit der neuen Software Smooth RCC (Robot Cell Controller) jetzt noch einfacher. Diese eröffnet zusätzliche Möglichkeiten wie die Kontrolle der Ressourcen und die Einrichtung von Werkzeugen und Spannvorrichtungen, während der Einrichtassistent für Roboter die effiziente Programmierung des Roboters im gleichen Koordinatensystem wie die Maschine ermöglicht.

Das Automatisierungspotential der i-450H ST wird mit dem optionalen automatischen Spannbackenwechsler (AJC) noch weiter verbessert. Er kann mit 10 Spannbackensätzen für jedes Spannfutter sowohl an der Haupt- als auch an der 2. Spindel installiert werden. Dank AJC können Teile unterschiedlichen Durchmessers nacheinander im unbemannten Betrieb bearbeitet werden, ohne zwischen den einzelnen Umrüstungen die Spannbacken von Hand wechseln zu müssen. Bei
entsprechender weiterer Automatisierung können über speziell dafür vorgesehene Zugänge vorn an der Maschine weitere Spannbacken in die AJC-Einheiten an Hauptspindel und 2. Spindel geladen werden.

EMO Nachlese

  • flag of at Yamazaki Mazak Deutschland GmbH
  • Niederlassung Österreich
  • Eberhard Fugger Str. 3
  • A-5020 Salzburg
  • Tel. +43 800 700 714
  • www.mazak.at

Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Dreh-Fräszentren, Komplettbearbeitung, EMO

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2019 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe283/19722/web/IMG_1715.jpgGenial einfach, einfach genial
Wir sprachen mit Günther Koch, Product Management Turning Central Europe bei Sandvik Coromant, über die Praxis-Ergebnisse von PrimeTurning bzw. dem Stechen mit der Y-Achse sowie neue Produkte.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren